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Buchtipps - Christliches Buch

Griechische Mönche gelangten durch Askese zur Ruhe in Gott, Bernhard von Clairvaux ließ sich vom Gekreuzigten umarmen, und Mechthild von Magdeburg gab sich ihrem Bräutigam Christus hin. Volker Leppin erzählt die Geschichte der christlichen Mystik ganz neu, indem er die Mystik, verstanden als die Suche nach der unmittelbaren Nähe Gottes, im Zentrum des Christentums verortet – und nicht an seinen Rändern. Seine souveräne, meisterhaft geschriebene Darstellung bietet damit zugleich einen frischen Blick auf das Christentum insgesamt, das bis heute die Mystik als treibende Kraft braucht.

'Diese kleine Gebetsschule ist durch die Anfragen vieler Menschen entstanden, die noch nicht oder nicht mehr beten konnten, mit denen ich nach Wegen zum Gebet suchen durfte, sei es in Seminaren oder in der geistlichen Begleitung. Und sie ist entstanden durch mein eigenes Suchen und Fragen. Die Gebetsschule beansprucht keine Vollständigkeit, sie ist keine systematische Abhandlung und kein Grundkurs. Dafür ist alles, was ich hier vorstellen darf, selbst erarbeitet und erbetet, in Seminaren durchdiskutiert, in Exerzitien zu bedenken gegeben und in der Praxis ausprobiert.

Angst, Sorge und Trauer verengen das Herz und nehmen uns alle Lebenskraft und Zuversicht. In solchen Situationen schenkt uns die Hinwendung zu Gott im Gebet wieder innere Ruhe. Gott hört zu - gerade in den Momenten tiefster Bedrückung. Doch oft können wir nicht ausdrücken, was uns belastet, oft können wir Leid, Trauer und Sorge nicht in Worte fassen. Die in diesem Buch versammelten Gebete helfen, die richtigen Worte zu finden. Die Gebete möchten stärken, ermutigen und beruhigen und so das tägliche Gebet in besonders schweren Zeiten unterstützen.

Der Dom zu Eichstätt - ein Zentrum des Glaubens und ein kunsthistorisches Schmuckstück - zählt zu den herausragenden Kirchenbauten in Süddeutschland. Neue archäologische, architekturgeschichtliche sowie kunsthistorische Forschungen zeigen die Bedeutung der Kathedrale. In diesem reich illustrierten Band stellen ausgewiesene Fachleute den Dom als Ort des Glaubens, des Gebetes und des Gedenkens vor und erzählen so ein Stück Bistumsgeschichte. Über Jahrhunderte hat die Kathedrale Künstler zu außergewöhnlichen Werken inspiriert.

Seit dem 1. Advent 2018 wird der revidierte Text der Einheitsübersetzung der Bibel (2016) in den liturgischen Büchern verwendet. Die vorliegende Ausgabe des Lektionars enthält sämtliche Sonn- und Feiertagslesungen der Lesejahre A, B und C in einer handlich-kompakten Kleinausgabe. Weitere Kleinausgaben von Messlektionar-Bänden werden folgen.

Von Skandinavien bis Portugal: Eine Fotoreise zu berühmten Pilgerzielen. Geschmückte Wallfahrtskirchen, monumentale Klöster und kleine Felsenheiligtümer, reich verzierte Reliquien, die an die Jungfrau Maria, an frühchristliche Märtyrer oder nationale Heilige erinnern: Wer durch Europa pilgert, gerät ob der Pracht der Kirchen, ihrer Architektur und Kirchenschätze ins Staunen. Derry Brabbs nimmt uns mit auf eine Reise zu den bedeutendsten Pilgerzielen.

Porträts berühmter Pilgerinnen von der Antike bis heute. Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela – die großen Pilgerziele haben zu allen Zeiten Menschen in ihren Bann gezogen. In früheren Jahrhunderten war der Weg mit vielen Gefahren verbunden. Was bewegte Frauen sich auf dieses Wagnis einzulassen? Unter welchen Voraussetzungen konnten sie überhaupt aufbrechen? Wie gingen sie mit den Strapazen der Reise um und welche Tricks nutzten sie, um sich zu schützen?

Vor genau 150 Jahren wurde Josef zum Schutzpatron der gesamten katholischen Kirche gewählt. Um dieses Jubiläum zu feiern, rief Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben „Jahr des heiligen Josefs“ bis zum 8. Dezember 2021 aus.

Sie war Äbtissin, Dichterin, Kirchenlehrerin und Universalgelehrte. Doch Hildegard von Bingen gilt auch als erste Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters. Ihr Werk »Wisse die Wege« (lat. »Liber Scivias«) fasst in Worte, was Hildegard in ihren Visionen sah und hörte. Dabei kommt den 35 Miniaturen aus der mittelalterlichen Handschrift eine große Bedeutung zu. Sie illustrieren den Text nicht nur, sondern fügen ihm weitere Ebenen hinzu.

Als im Dezember 2019 das YouTube-Video „#FragEinenMönch“ erschien, in dem der Benediktiner Nikodemus Schnabel auf vorher gesammelte Fragen zum Leben als Mönch antwortete, war das Echo begeistert: Ein Mönch und Katholik, der offen, ehrlich und reflektiert auch auf schwierige und persönliche Fragen eingeht und einen klaren Standpunkt vertritt! Und das, ohne andere zu verurteilen oder ihnen seine Meinung aufzudrücken.